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Unsere Vereinsgeschichte


"Die Geschichte des heutigen Wittgensteiner Heimatverein geht in das Jahr 1913 zurück. Damals wurde der „Verein für Geschichte und Volkskunde Wittgensteins“ gegründet, der bald 700 Mitglieder umfasste. Das Hauptziel des Vereins war in seinem Namen angegeben: Erforschung der Geschichte Wittgensteins. Dem dienten seinerzeit vor allem die Veröffentlichungen in den „Mitteilungen“. Der kurz nach der Gründung einsetzende Erste Weltkrieg und die wirtschaftliche Lage danach führten dazu, dass die Aktivitäten des Vereins bereits 1927 ein Ende fanden - der Verein wurde aber nicht aufgelöst.

In der Folgezeit ergab sich die Möglichkeit, historische Beiträge in der von der Druckerei Schmidt in Laasphe herausgegebenen Zeitschrift „Das schöne Wittgenstein“ zu veröffentlichen, bis hier der Zweite Weltkrieg einen Schlussstrich zog.

Professor Wilhelm Hartnack, der wie sein Vater Karl Hartnack sehr um die Erforschung der Geschichte Wittgensteins bemüht war, kam nach dem Zweiten Weltkrieg nach Laasphe. Nach der Währungsreform versuchte er zusammen mit Pfarrer Gustav Bauer, den alten Geschichtsverein unter neuem Namen als „Wittgensteiner Heimatverein“ wieder zu beleben. Allerdings war die Zeit dafür zunächst noch nicht reif. Erst 1954 gab es konkrete Ansätze, die schließlich am 14. April 1956 zum Erfolg führten. Eine neue Satzung des „Wittgensteiner Heimatvereins e.V.“ wurde beschlossen. Den Vorsitz übernahm der damalige Oberkreisdirektor Gustav Richter. Publikationsorgan des Vereins war von nun an die Zeitschrift „Wittgenstein - Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins“. 1963 gab Gustav Richter den Vorsitz ab, ihm folgte Oberkreisdirektor Wilfried Lückert, der den Verein bis 1990 leitete. Von 1990 bis Februar 2015 war Rechtsanwalt Gerd Karpf Vorsitzender des Vereins. Seit April 2015 ist Otto Marburger der 1. Vorsitzende.

Als Arbeitsgebiet des wieder erstandenen Vereins wurden die Ziele von 1913 in erweiterter Form aufgegriffen: Die Erforschung und Darstellung der Geschichte und Landeskunde Wittgensteins. Dem dienen seither die Hefte der Zeitschrift „Wittgenstein“ und größere Beihefte und Sonderveröffentlichungen. Die ersten Beihefte waren: „Das Wittgensteiner Landrecht“ und „Die Berleburger Chroniken“, beides häufig zitierte Bände. Daneben erschienen weitere Sonderveröffentlichungen wie „Die Vogelwelt Wittgensteins“ von Albrecht Belz und Heinz König oder die vierbändige Geschichte Bad Berleburgs in der Zeit zwischen 1900 und 1949 von Heinz Strickhausen."